Legendäre Rodelgaudi am Karatsbichl

Kult, Kuchen, Kässpatzn und ein Ausflug in die Oberstdorfer Ski-Geschichte

Bei uns im Büro ist er eines der beliebtesten Ausflugsziele: der Karatsbichl, gelegen im Süden Oberstdorfs auf einer sonnigen, sich sanft erhebenden Anhöhe. Man braucht nur ca. eine halbe Stunde und schon lässt man mit einem gemütlichen Spaziergang durch die jetzt winterlichen Wiesen das bunte Treiben im Ort hinter sich. Erwartet wird man von einem gemütlichen Gasthaus mit viel Herz und Tradition.

 

Hier kann man es sich einfach gut gehen lassen. Tagsüber mit einem herzhaften Mittagessen, kleinen Snacks oder bei Kaffee und hausgemachtem Kuchen, donnerstags und freitags auch am Abend. Immer eine Empfehlung wert ist eines der Forellengerichte, frisch aus dem eigenen Quellwasser gefischt.

 

Wenn wir zum Karatsbichl gehen, freuen wir uns auf mehr als gutes Essen. Wir lieben die große Sonnenterrasse, um unsere Akkus aufzuladen. Wir genießen den Charme der urigen Stube, die einen sofort mit ihrer warmen Atmosphäre erfüllt und mit den perfekten Kässpatzen für heitere Stunden bei so manchem Blattner-Teamausflug gesorgt hat. Die Tanten unter uns schätzen den großen Spielplatz, auf dem sich unsere Nichten und Neffen austoben. Und im Winter nicht vergessen, unbedingt den Rodel mitnehmen! Gut beraten ist, wer sich vom Übermut der kleinen Rodler anstecken lässt. So schnell wie man durch den Schnee saust, sind auch die kleinen und größeren Sorgen des Alltags vergessen.

Auf den Spuren der Oberstdorfer Ski-Pioniere

 

Und wussten Sie, dass Sie auf den verschneiten Hängen rund um den Karatsbichl auf den Spuren echter Oberstdorfer Ski-Legenden wandeln? Einst war es das erste und einzige Skigelände in Oberstdorf. Noch lange bevor in Oberstdorf die ersten Skilifte gebaut wurden, entdeckte das experimentierfreudige Brüderpaar, Hermann und Lise Schedler, ihre Leidenschaft für den Wintersport. Ihre ersten Ski fertigten sie noch selbst an, als Bindung dienten Hausschuhe, in die man mit den normalen Schuhen einstieg. Womöglich ein abenteuerliches Unterfangen...

 

Die Vorfahren von Philipp Althaus, der heute mit seiner Familie den Karatsbichl betreibt, tourten durch den ganzen Alpenraum, fuhren Rennen und machten eine Ausbildung zum Skilehrer. Anfang der 20er-Jahre gründeten sie die „Erste Skischule“ Oberstdorfs am Karatsbichl. Im Jahr 1927 folgte der Bau einer Skihütte, die schnell zur beliebten Gaststätte wurde. Mit der dazugehörigen Landwirtschaft wurde der Karatsbichl über die Jahre immer wieder erweitert, aber hat nie von seinem ursprünglichen Charme verloren, denn das Herzstück ist und bleibt die gemütliche Stube mit ihrem Kachelofen.

 

 

Nach dem Krieg, in den späten 40er- und frühen 50er- Jahren erlebte der Skilauf in Oberstdorf einen regelrechten Boom. Im Mittelpunkt des Geschehens stand natürlich der Karatsbichl. Auf der Anhöhe tummelten sich zahlreiche Skischulkurse und er war auch Schauplatz der Allgäuer Alpinen Skimeisterschaften. Zwar kann man heute am Karatsbichl nicht mehr Skifahren, aber eine Rodelpartie geht sich immer aus. Wer mehr über die Oberstdorfer Ski-Pioniere erfahren möchte, wirft am besten einen Blick in die Stube. Zahlreiche Bilder, Urkunden und andere Zeitzeugnisse machen hier ein Stück Oberstdorfer Sportgeschichte erlebbar.

 

Der Karatsbichl ist geöffnet:

 

Mittwoch, Samstag und Sonntag von 10.00 – 18.00 Uhr, warme Küche von 11.30 – 14.00 Uhr

Donnerstag und Freitag von 10.00 – 22.00 Uhr, warme Küche von 11.30 bis 14.00 Uhr und 17.30 bis 20.30 Uhr

Montag & Dienstag Ruhetag

Reservierung unter Tel. 08322/4572

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